Wurmbrand-Stuppach

Kath.-Steirischer Uradel, der mit Leupold der Wurmbrand im Jahre 1194 in einer Urkunde des Erzbischofs Adalbert von Salzburg, worin dieser die Bewilligung zur Gründung der Pfarre Kirchau erteilt, erstmalig erscheint.

Mit Helmwig Wurmbrand zu Salloder "Das reichsgräfl. Wurmbrand`sche Haus- und Familienarchiv zu Steversberg" und seinem Bruder Heinrich v. Wurmbrand v. Stuppach, dessen Grabstein aus dem Jahre 1265 sich in der Kirche des früheren Benediktiner-Klosters Gloggnitz befindet, beginnt die sichere Stammreihe der Wurmbrand von Stuppach, Freiherren von Steversberg, Stickelberg, Reitenau, Neuhaus und Saxenbrunn, Reichsgrafen mit "Hoch- und Wohlgeboren" und dem Prädikat "Erlaucht".

In der Nähe von Krumbach, Bez. Kirchschlag, befindet sich die Ruine der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Burg Wurmbrand. In Ormoz (Friedau an der Drau/Südsteiermark) im heutigen Slowenien steht noch das herrschaftliche Schloß derer von Wurmbrand, welches auch nach dem zweiten Weltkrieg bis in die 60er Jahre teilweise von der Familie bewohnt war.

Heute ist das Schloß der Öffentlichkeit zugänglich. In den Räumen befinden sich heute u.a. das Standesamt, die Bücherei und der örtliche Radiosender.